Eindrücke von der Renovierung in der Reithalle

Stand 04.08.2002

An diesem Wochenende waren ca. 30 Mitglieder vom Budoclub aktiv. Dank an alle! Bereits am Freitag abend hatte die Judoabteilung alle 450 Matten in die Herrenumkleide geräumt. Am Samstag und am Sonntag wurden die seitlichen Rohre und der untere Anprallschutz demontiert. Die Vitrinen auf der Galerie und ein Teil der Schränke im Erdgeschoss mussten leergeräumt werden. Die Lüftungsrohre, die neu eingebaut werden, erhielten einen Voranstrich (in der Bildmitte zu sehen).

Die Firma Rohstoff Recycling Karlsruhe GmbH stellte uns unentgeltlich eine Schuttmulde zur Verfügung, um die alten Rohre entsorgen zu können. Vielen Dank! Inzwischen sind die neuen Fenster eingebaut, und im Heizraum ist derzeit richtig viel Platz - für die neue Heizung- und Lüftungsanlage.

Stand 13.08.2002

Die Montage der neuen Heizplatten hat begonnen, die neuen Lüftungsrohre auf der Südseite der Halle sind bereits montiert. Das mittlere Rohr wurde mit mehr Lüftungsauslässen als bislang vorhanden ausgestattet. Die Trockenbauarbeiten sind mit der Unterkonstruktion zugange. Die Aluprofile werden alle ca. 1,20 m mit Laschen an der Wand befestigt, dazwischen werden 50 mm Mineralfaser befestigt.

Wochenende 17./18.08

Es sind fast 20 Leute da! Heute wird der Sand aus dem Schiesstand der Kyudoabteilung rausgeschaufelt, da die Stahlkonstruktion angerostet und die Folienabdichtung undicht ist. Die Stahlkonstruktion wird unter der Woche von der Kyudoabteilung fein säuberlich entrostet und gestrichen. Nächstes Wochenende soll die neue Teichfolie verlegt werden.

Roland Dopf spitzt mit dem Presslufthammer den Boden beim Eingang auf, da sich der Boden vor dem Eingang gewölbt hat. Unter dem Estrich ist es feucht ! Aufsteigende Feuchte, kombiniert mit Feuchtigkeit, die durch den Anschluß des Windfangs reinzieht, hat den Gipsestrich im Eingang zerstört. Die Abdichtung muß sorgfältig ergänzt werden, und wird demnächst mit einem unempfindlichen Zementestrich geschlossen.

An der Südwand wird der "alte Prallschutz" als Unterkonstruktion auf Dachlatten montiert. Wichtig ist, dass der Prallschutz hinterlüftet wird und die Folie bei der Montage nicht verletzt wird. Selbst die Kabel, die durch die Folie geführt sind, müssen sorgfältig abgedichtet werden.

Die Folie selbst ist eine feuchtigkeitsadaptive Dampfbremse - eine Neuentwicklung die gerade im Sanierungsbereich erfolgreich eingesetzt wird. Sie kann unterscheiden zwischen Winter und Sommer! So ist es möglich daß Feuchtigkeit, die zwischen der kalten Aussenwand und der Folie eingeschlossen ist, austrocknen kann.

Wochenende 24./25.08.

.... und schon ist die Unterkonstruktion für den Anprallschutz auf der Nordseite montiert! Unter der tatkräftigen Anleitung von Harald Martin aus der Aikidoabteilung wurden alle widrigen Umstände aus dem Weg geräumt und die Unterkonstruktion für den Schreiner sitzt bombenfest ... Ausserdem wurde ein Teil der Abdeckungen vom Schiesstand gestrichen, Steckdosen versetzt und aufgeräumt. Kirstin Schleinkofer hat mal wieder für ein leckeres Mittagessen gesorgt.

Wochenende 31.08./01.09.

Letzte Arbeiten an der Unterkonstruktion für den Anprallschutz. Dieses Wochenende haben wir viel Aufräumarbeiten erledigt und mit dem Putzen begonnen. Es gibt viel zu Putzen!!

Im Eingangsbereich wird frischer Estrich gelegt. Außerdem hat Andreas neue Wasserabläufe in den Duschräumen installiert, um der Geruchsbelästigung aus dem Kanal ein Ende zu bereiten.

Wochenende 31.08./01.09.

Viele "letzte Kleinigkeiten" wurden erledigt...
zum Beispiel mußte die Umrahmung der Matte verlegt werden, weil die Wand durch die Wärmedämmung nun 10cm dicker ist als vorher.

Die Matten wurden gründlich gereinigt und wieder in die Halle gebracht...

Und siehe da! Fast als ob nichts gewesen wäre...
Der Anprallschutz im unteren Bereich ist jetzt eine Naturholzfläche. An der Decke kann man die hellen Heizplatten erahnen. Die gelben Rohre sind teils entfernt, teils grau gestrichen worden. Die Fenster sind viel "durchsichtiger" als vorher!

Die anderen Veränderungen sind auf den ersten Blick gar nicht so sichtbar: Die Wände sind mit einer starken Wärmeisolierung versehen, die Heizungstechnik ist neu und eine ganz neue, "intelligente" Lüftungsanlage wurde eingebaut, deshalb sind die Isolierglasfenster jetzt auch nicht mehr zum Öffnen.

Das Hauptziel der ganzen Maßnahme war ja, den Energieverbrauch deutlich zu senken und dadurch in Zukunft Kosten und Umweltbelastung zu verringern.

Nach der umfangreichen Gebäudesanierung der Reithalle 2002

Vielen Dank an alle freiwilligen Helfer, ohne die das ganze gar nicht möglich gewesen wäre!!