Judo - offizielles Nachwuchsleistungszentrum der ARGE Judo BW
Chronik der Judoabteilung
BCK-Frauen in die 2.Bundesliga aufgestiegen
In heimischen Gefilden gelang den BCK-Frauen in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Süd Frauen der Sprung in die 2.Bundes-Liga. Den Siegespunkt holte in einer spannenden Begegnung gegen den JSV Speyer Franziska Bügel mit ihrem Ipponsieg gegen Fernandez.Zwar gewann der JSV Speyer den Mannschaftskampf gegen den Budo-Club Karlsruhe, doch im Endergebnis hatten die Karlsruher Frauen mit 8:6 die Nase vorn. Vorher besiegten sie mit 5 : 1 den PSV Bamberg. Somit hat Baden jetzt drei Mannschaften in der 2. Bundesliga, und zwar:
Budo-Club Karlsruhe, JSV Kippenheimweiler, KG Pforzheim.
Herzlichen Glückwunsch
Bilder vom Aufstieg
Ergebnisse und Tabelle 2 Bundesliga der Damen 2007
| Platz | Verein | Kämpfe | Wertung | Punkte |
| 1 | TSV Wemding | 42:12 | 412:117 | 14 |
| 2 | JC Lok Chemnitz | 30:20 | 291:190 | 14 |
| 3 | TSV Altenfurt | 35:19 | 347:171 | 12 |
| 4 | SC Gröbenzell | 30:25 | 283:238 | 9 |
| 5 | BC Karlsruhe | 32:22 | 305:207 | 8 |
| 6 | TS Göppingen | 24:31 | 210:307 | 7 |
| 7 | JC Oberhaid | 21:31 | 202:290 | 5 |
| 8 | Kippenheimweiler | 13:39 | 123:380 | 2 |
| 9 | JF Pforzheim | 13:41 | 130:403 | 1 |
1. Kampftag
2. Kampftag
3. Kampftag
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22. Dezember 2006
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Weihnachts Fußballturnier
das Jahresende naht mit großen Schritten und damit auch wieder unser traditionelles Fussballturnier am 22. Dezember ab 19.00 Uhr in der Reithalle.
Ich hoffe,dass wieder alle kommen werden und wir zusammen neben dem von Jojo organisierten Fussballturnier im Nachhinein noch lange und kräftig die Erfolge des Jahres 2006 und die kommenden 2007 (vor-)feiern werden. Erfahrene Weihnachtsfussballer und BCK-Kämpfer/innen wissen, was auf sie zukommt.
Außerdem wollen wir ja noch die Aufstiegsfeier der Mädels nachholen, die im November terminlich bedingt leider etwas kürzer hat ausfallen müssen.
Wie immer gilt, die gemischten Mannschaften werden direkt am vor dem Turnier ausgelost und gute Laune ist mitzubringen.
Selbstverständlich darf jeder wie immer gerne noch weitere willige Mitspieler mitbringen.
Nicht Mitspieler sind als Zuschauer und Mitfeierer ebenfalls toleriert (Mitspieler sind aber beliebter ;-)).
Für die Auswärtigen besteht auch wieder die Möglichkeit, auf der Matte zu schlafen (Schlafsack, Isomatte nicht vergessen!) oder bei Selbstorganisation bei einem von uns Karlsruhern.
Also schön weiter erzählen und ich hoffe, alle beim Fussball zu sehen, die sich dem BCK auf die ein oder andere Weise verbunden fühlen.
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Einladung zur Weihnachtsfeier U10 bis U17
Am 16.12.2006 findet in der Reithalle eine Weihnachtsfeier für alle
Kinder der U10 bis U17 statt.Weitere Informationen und Anmeldeformulare
können unter der Rubrik Lehrgänge abgerufen werden.
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Regionalliga Süd Endstand 2006
| | Verein | Mannschaftspunkte | Kampfpunkte | Unterbewertung |
| 1 | TSV Abensberg II | 16: 0 | 47: 8 | 459: 82 |
| 2 | KSV Esslingen II | 12: 4 | 38:18 | 358:174 |
| 3 | BC Karlsruhe | 9: 7 | 31:23 | 292:203 |
| 4 | TV Erlangen | 8: 8 | 28:28 | 270:266 |
| 5 | TG Schweinfurt | 7: 9 | 25:29 | 242:254 |
| 6 | JSV Tübingen | 7: 9 | 22:31 | 201:253 |
| 7 | TUS Bad Aibling | 5: 11 | 18:37 | 164:343 |
| 8 | TSV Großhadern II | 4:12 | 19:35 | 155:330 |
| 9 | BC Offenburg | 4:12 | 18:37 | 177:356 |
Unsere Mannschaft ist Tabellendritter. Damit hat unsere Mannschaft die Aufstiegskämpfe zur 2. Judo-Bundesliga erreicht.
1. Kampftag
| | Kampfpunkte | Unterbewertung |
| KSV Esslingen II - BC Karlsruhe | 5: 2 | 43:20 |
| TSV Großhadern II - BC Karlsruhe | 3: 4 | 13:40 |
| TSV Großhadern II - KSV Esslingen II | 2: 5 | 20:43 |
Siege durch Josef Geddert und Dino Pfeiffer gegen Esslingen.
Gegen Großhadern gewannen Karim Unser, Josef Geddert, Dino Pfeiffer und Alexander Pfau.
2. Kampftag
| | Kampfpunkte | Unterbewertung |
| BC Karlsruhe - TUS Bad Aibling | 6: 1 | 60:10 |
| BC Offenburg - TUS Bad Aibling | 5: 2 | 50:20 |
| BC Offenburg - BC Karlsruhe | 4: 3 | 40:27 |
Siege durch Dino Pfeiffer, Alexander Pfau, Kei Müller, Martin Schuhmacher, Bergeji Ryapolov und Bernd Beller gegen Bad Aibling.
Gegen Offenburg gewannen Dino Pfeiffer, Heiko Mandel und Bergeji Ryapolov.
3. Kampftag
| | Kampfpunkte | Unterbewertung |
| TSV Abensberg II - TV Erlangen | 6: 1 | 60: 5 |
| BC Karlsruhe - TV Erlangen | 5: 2 | 50:20 |
| BC Karlsruhe - TSV Abensberg II | 3: 4 | 27:37 |
Siege durch Dino Pfeiffer, Kei Müller, Martin Schuhmacher, Bergeji Ryapolov und Bernd Beller gegen Erlangen.
Gegen Abensberg gewannen Pascal Siegel, Helmut Blank und Bernd Beller.
4. Kampftag
| | Kampfpunkte | Unterbewertung |
| BC Karlsruhe - TG Schweinfurt | 3: 3 | 23:30 |
| JSV Tübingen - TG Schweinfurt | 5: 2 | 45:20 |
| JSV Tübingen - BC Karlsruhe | 1: 5 | 10:45 |
Siege durch Vitalij Fuhrmann, Bergeji Ryapolov und Patrick Puls gegen Schweinfurt.
Gegen Tübingen gewannen Dennis Kläger, Vitalij Fuhrmann, Martin Schuhmacher, Felix Hirn und Bergeji Ryapolov.
Alle anderen Ergebnisse auf der Seite der Regionalliga Süd:
Erfolg beim Barbara-Claasen-Gedächtnis-Turnier
Die BCK-Mannschaft trat dort verstärkt mit den Regionalligakämpfern aus Heidelberg und zwei Freunden aus Backnang mit zwei Mannschaften in Grenzach an. Auf der gemeinsamen Busfahrt mit den Pforzheimer Judoka wurde kurzerhand beschlossen, aus 3 Mannschaften 2 wirklich schlagfertige Teams zu basteln, um das Finale des Turniers zu erreichen.
Die so gebildeten Teams Judofreunde Nordbaden A2 und B1 (damit sollte deutlich sein, dass es keine zweite Mannschaft gibt) traten dann auch ihren siegeszug an. Das Team A2 hatte es nach einem Freilos in der ersten Runde zuerst mit den starken Franzosen aus Colmar zu tun, konnte diese aber durch Siege von Boris Trupka, Christof Strobel, Matthias Hedrich, Bernd Beller, Markus Eisenmann, Franziska Bügel und Mandy Remili deutlich mit 7:2 schlagen. Im Halbfinale konnte die schweizer Mannschaft aus Basle mit 6:3 besiegt werden. Hier siegten Boris Trupka, Matthias Hedrich, Christof Strobel, Bernd Beller, Franziska Bügel und Mandy Remili.
Das Team B1 stand ebenfalls nach einem Freilos in der ersten Runde dem Titelverteidiger aus Freiburg gegenüber. Nach Siegen u.a. von Pascal Siegel, Helmut Blank, Laura Heinzl, Tanja Mostowski, Alexander Dreyer und Steve A. konnte Freiburg aber mit 6:3 besiegt werden. Im Halbfinale stand dann das Team aus Eltingen unserem Team B1 gegenüber. Mit 8:1 fegten die Nordbadener die Würrtemberger von der Matte. Martin Schuhmacher, Markus Wagner, Ulli ? und Steve A., sowie Vanessa Würfel, Tanja Mostowksi, Silke Bitinksy und Laura Heinzl gingen siegreich von der Matte.
So kamm es zum erhofften Finale der beiden Teams. dieses konnte Team A2 mit 7:2 für sich entscheiden. Erwähnsenswerte Kämpfe waren der Schwergewichtskampf zwischen Markus Eisenmann (100 kg) und Markus Wagner (70 kg), der erst kurz vor Ende des Golden Scores für den leichteren Wagner entschieden wurde. Außerdem lieferte Pascal Siegel dem Deutschen Vizemeister von 2006 Boris Trupka einen beherzten Kampf. Kurz vor Ende konnte Boris diesen aber doch mit einer Aushebtechnik für sich entscheiden.
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Süddeutsche Einzelmeisterschaften U14 in Coburg
1.Platz Nadja Frick +63kg
2.Platz Alexander Lysun -50kg
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Süddeutsche Vereins-Mannschaftsmeisterschaften U17
Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen wurde jeweils der
3.Platz erkämpft.
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Badische EM der U14 in Pforzheim
männlich:
1.Platz Alexander Lysun bis 50 kg
2.Platz Raphael Zech bis 34 kg
weiblich:
1.Platz Nadja Frick +63 Kg
2.Platz Sappho Coban bis 40 kg
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Süddeutsche Einzelmeisterschaft in Backnang
Dino Pfeiffer,der Jüngste im Team des Budo-Club Karlsruhe, errang mit drei Siegen und einer Niederlage die Bronzemedaille. Er musste sich nur aufgrund einer umstrittenen Entscheidung, dem Kämpfer aus Esslingen, Karsten Finkbeiner geschlagen geben. In seinen anderen Begegnungen war er siegreich und ungefährdet.
An diesem Tag einer der Favoriten nicht nur auf eine Medaille, konnte es Thomas Kessler nicht fassen, dass es am Ende nur zu einem fünften Platz reichte. Er gewann seine Auftaktbegegnung gegen Robert Kreuzer (KSV Esslingen) schnell und kam im zweiten Kampf gegen Fabian Seidlmeier vom TSV Abensberg. Fabian Seidlmeier konnte den Ansatz eines Innenschenkelwurfes kontern und Thomas in die Trostrunde verweisen. Nach souveränen Siegen gegen Timon Kuntz und Holger Döring verlor er im Kampf um die Bronzemedaille gegen Christoph Völk (ebenfalls vom TSV Abensberg). Joseph Geddert zeigte eine kämpferisch ansehnliche Vorstellung. Mit zwei schnellen Siegen, wurde sein Lauf im Halbfinale durch Ivan Radu (Vizeeuropameister 1998) gestoppt. Im Kampf um Platz drei verlor er nach einer atemberaubenden Aufholjagd am Ende doch noch gegen den jungen Michael Spudat aus Bayern. Aufgrund des Rücktritts vom Startrecht bei den Deutschen Meisterschaften, durch Michael Spudat, wird Joseph neben Dino Pfeiffer ebenfalls in 14 Tagen in Esslingen dabei sein.
Ergebnisse:
3.Platz Dino Pfeiffer - 90 kg
5.Platz Thomas Kessler - 73 kg
5.Platz Joseph Geddert +100 kg
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Heimkampftag Saison 2006 ist am 08. April und am 29. April in der Reithalle
1. Kampftag am 18. März in München:
gegen KSV Esslingen II und TSV Großhadern II
2. Kampftag am 08. April in Karlsruhe:
gegen TUS Bad Aibling und BC Offenburg
3. Kampftag am 29. April in Karlsruhe:
gegen TV Erlangen und TSV Abendsberg II
4. Kampftag am 10. Juni in Tübingen:
gegen JSV Tübingen und TG Schweinfurt
Die Geschichte der Judo-Abteilung des BC Karlsruhe
Die Judo-Abteilung ist die größte Abteilung im Budo-Club Karlsruhe e.V.
Die Geschichte des BCK von 1953 bis 1968: 1. KJKC
Am 2. Juni 1953 wurde der Karlsruher Judo-Club e.V. (KJC) gegründet. Gründungsmitglieder waren mehrheitlich Studenten und Schüler, die seit November 1952 bei Anfänger - und dann auch Fortgeschrittenenkursen in der Technischen Hochschule erstmals mit Judo in Berührung gekommen waren. Diese Kurse leitete der aus Sachsen stammende Sportlehrer Werner Pfund, der an der Universität in Heidelberg unterrichtete. Werner Pfund übernahm im neu gegründeten KJC den Vorsitz. Aber nur zweieinhalb Monate später, am 18. August 1953, verunglückte Werner Pfund bei einem Bergunfall im Allgäu tödlich -- ein Schock für seine Judo-Kameraden, ein Schock für den jungen Verein!
Dem technischen Leiter Karl Friedrichs gelang es aber, zusammen mit dem kommissarischen Vorsitzenden Ulrich Rombusch und den anderen Mitgliedern, diese schwierige Situation zu meistern und den Club weiterzuführen.
Probleme gab es natürlich reichlich, Trainingsraum und Matte vorweg. Wurde anfänglich auf dem Bodenbelag eines Boxrings und später auf einer ausrangierten Ringermatte geübt -- schlechte Falltechnik wurde nachhaltig und spürbar bestraft -- konnte der Club dann 1954 eine Judo-Matte von 5 x 5 m Fläche für 1.999,- DM anschaffen. Diese 18 Tatami waren die ersten, die die später weiterhin bekannte Firma Rhode fertigte.
Gürtelprüfungen in jener Zeit waren immer große Ereignisse, auch wenn es nur um Gelb-oder Orangegurtprüfungen ging. Da es kaum Danträger, also Träger des schwarzen Gürtels gab, kamen die Prüfer von weit her. Wer vom Altmeister und Judovater Alfred Rhode, dem Vorsitzenden des Deutschen Dan-Kollegiums, graduiert wurde, vergaß dies nicht so schnell.
Wichtig war damals dem technischen Leiter Karl Friedrichs vor allem die Vermittlung eines technisch sauberen und guten Judo. Diese Richtung wurde dann auch in späteren Jahren von anderen Trainern verfolgt und über Jahrzehnte zum Markenzeichen des Vereins. Ebenso viel Wert legten die Clubverantwortlichen aber auch auf die Weitergabe und Anwendung des Praktizierens eines ganzheitlichen Judo im Sinne des Judo-Begründers Jigoro Kano. Einer, der diesen Weg erfolgreich weiter beschritt, war der aus Köln kommende Student Volker Goertz. Als Haupttrainer des Clubs mit dem Wissen und der Erfahrung seiner Kölner Zeit im Rücken, konnte er technisch-sportlich neue Akzente setzen.
Bei Wettkämpfen und Meisterschaften musste natürlich zunächst viel Lehrgeld bezahlt werden. In Karlsruhe dominierte damals die Judo-Abteilung des Polizei-Sportvereins (PSV), die den Kämpfern des KJC drastisch ihre Grenzen aufzeigte. Der später erstmalige und sich dann wiederholende Sieg über die Mannschaft des PSV markierte deutlich die kämpferische Aufwärtsentwicklung des KJC. Denn bei sportlichen Begegnungen im In- und Ausland, bei Turnieren und Meisterschaften konnten sich jetzt immer öfter Einzelkämpfer und Mannschaften des Vereins auszeichnen. Der erstmalige Gewinn der nordbadischen Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 1967 beispielsweise war ein solcher Höhepunkt.
Neben dem Sportlichen brachten sich Clubmitglieder in die Judo-Organisationen auf verschiedenen Ebenen ein und übernahmen dort Verantwortung. Es wurden auch Lizenzen für Kampfrichter und Judo-Lehrer auf Landes- und Bundesebene erworben. In Würdigung ihrer persönlichen Entwicklung, aber wesentlich wegen ihrer Verdienste um die Fortentwicklung und Verbreitung des Judo, wurden viel später mehrere aus dem KJC hervorgegangene Judoka mit der Verleihung von hohen Dan-Graden, allen voran Günter Jörg mit dem 8. Dan, geehrt.
Der Beitritt einer größeren Gruppe von Karateka zum KJC im Mai 1966 erweiterte dessen sportliches Spektrum. Die Bedeutung dieser Veränderung wurde im Januar 1967 in einer Namensänderung des Clubs berücksichtigt. Er hieß fortan 1. Karlsruher Judo- und Karate-Klub e.V. (1. KJKC).
Die erfolgreiche sportliche Entwicklung fand ihre Parallele im administrativen und organisatorischen Bereich. Sie gipfelte unter dem ersten Vorsitzenden Günter Jörg im September 1968 in die Fusion von 1.KJKC und Kodokan Karlsruhe e.V. zum Budo-Club Karlsruhe e.V. (BCK). Der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die den BCK für lange Jahre an der Spitze Badens und auch an führender Stelle auf noch höherer Ebene sah.
Die zweite und jüngere Wurzel des BCK: Der Kodokan Karlsruhe e.V. (1962 - 1968)
Anfang 1962 eröffnete der aus Frankfurt am Main kommende mehrfache Europameister, Deutsche und Internationale Deutsche Meister, sowie spätere Bundestrainer Heiner Metzler in Karlsruhe den Judo-Club Kodokan Karlsruhe e.V. Durch sein Training reifte bald eine Erfolg versprechende junge Schar von Wettkämpfern heran.
Unter Metzlers Anleitung übten hier auch Judoka aus anderen Vereinen, zum Teil in Doppelmitgliedschaft, die sich aus der reichen Wettkampferfahrung Metzlers eigene Fortschritte erhofften.
Wesentliche Verstärkung für den Kodokan Karlsruhe kam von außerhalb durch die Judoka Fritz Rudat und Horst Alpers. Zusammen mit Kämpfern wie Carmelo Calvano, Michael Sziedat, Martin Balog, Norbert Nolte, Klaus Siegel und Toni Strumbel entstand eine Mannschaft, die sich bald in der badischen Spitze etablierte.
Mit dem Weggang von Heiner Metzler, der zunächst einem Ruf als Sportlehrer zur Bundeswehr in Hammelburg folgte, übernahm Norbert Nolte 1967 den Vorsitz im Kodokan Karlsruhe. Heiner Metzler, das sei hier noch angemerkt, wurde später einer der erfolgreichsten Bundestrainer der Männer im Deutschen Judobund.
Um den Kodokan Karlsruhe wirtschaftlich abzusichern, konnte eine Kooperation mit der Europäischen Schule in Karlsruhe eingegangen werden, die dem Kodokan einen enormen Mitgliederzuwachs im Jugendbereich einbrachte.
Der Budo-Club Karlsruhe seit der Fusion von 1968
Unter der Führung von Norbert Nolte gelang am 21. September 1968 auch die Fusion der beiden kampfstärksten badischen Judo-Vereine, des 1. Karlsruher Judo- und Karate Club und des Kodokan Karlsruhe zum heutigen Budo-Club Karlsruhe.
Im darauffolgenden Jahr trug die Fusion durch den Aufstieg in die damals neugeschaffene Judo-Bundesliga erste Früchte. Über ein Jahrzehnt kämpfte der Budo-Club Karlsruhe in dieser höchsten Kampfklasse um vordere Plätze, bevor sie freiwillig aus Kostengründen ausschieden.
1987 erfolgt der Wiederaufstieg in die höchste Klasse. Mit der Gründung einer Frauen-Bundesliga 1991 gelang dem BCK der Aufstieg in diese. 1993 folgt der bisherige Höhepunkt der Bundesligageschichte des BCK, als der BCK zum ersten Mal mit jeweils einem Männer- und Frauenteam in der 1. als auch 2. Liga vertreten ist. 1994,1995 und 1996 wird das Frauenteam jeweils Tabellendritter, doch aus Kostengründen musste sich der BCK Ende 1996 wieder aus der Judobundesliga verabschieden. Erst 2006 kehrt mit der Frauenmannschaft ein BCK-Team wieder auf Bundesebene zurück in die 2. Liga. Die Männermannschaft folgt nach dem Gewinn der Regionalliga 2007.